Herkunft
Unsere Salze im Detail
Jede Sorte hat ihren Ursprung, ihre Gewinnung, ihren Charakter. Hier finden Sie alles Wissenswerte – geordnet nach Herkunftsland.
Italien
Fiore di Sale di Sicilia
Fiore di Sale ist ein handgeschöpftes sizilianisches Meersalz – geprägt vom warmen Mittelmeerklima und der jahrtausendealten Salztradition der Insel.
Woher stammt Fiore di Sale?
Aus den Salzgärten zwischen Trapani und Marsala an der Westküste Siziliens – sie zählen zu den ältesten Salinen Europas, genutzt schon von den Phöniziern.
Wie wird Fiore di Sale gewonnen?
Meerwasser verdunstet in flachen Becken unter der sizilianischen Sonne; die erste, feinste Kristallschicht wird abgeschöpft – unraffiniert und ungewaschen.
Wie schmeckt Fiore di Sale?
Kräftig mit sanfter Meeresnote.
Wofür verwendet man Fiore di Sale?
Ideal zur mediterranen Küche: Caprese, gegrilltes Gemüse, Pasta, Fisch und Bruschetta – stets als Finish.
Buchen Rauchsalz
Buchen-Rauchsalz ist ein über Buchenholz kalt geräuchertes Meersalz – die klassische, ausgewogenste Form des Rauchsalzes.
Wie wird Buchen-Rauchsalz hergestellt?
Meersalz wird über Tage im kalten Rauch glimmenden Buchenholzes veredelt, bis die Kristalle Farbe und Aroma vollständig aufgenommen haben.
Wie schmeckt Buchen-Rauchsalz?
Klassisch rauchig-würzig, rund und ausgewogen – kräftiger als Apfelrauchsalz, milder als Wacholder.
Wofür verwendet man Buchen-Rauchsalz?
Der Allrounder unter den Rauchsalzen: für Gegrilltes, Schmorgerichte, Saucen und überall dort, wo ein klassisches Raucharoma gefragt ist.
Griechenland
Pyramidensalz
Pyramidensalz ist ein Meersalz mit hohlen, pyramidenförmigen Kristallen – entstanden durch langsame Verdunstung an der Wasseroberfläche. Die filigranen Pyramiden zählen zu den spektakulärsten Salzformen überhaupt.
Woher stammt unser Pyramidensalz?
Aus den Salzgärten Griechenlands, wo Sonne und Meer die Bildung der charakteristischen Pyramidenkristalle begünstigen.
Wie wird Pyramidensalz gewonnen?
Meerwasser verdunstet langsam in flachen Becken; an der Oberfläche wachsen hohle Pyramidenkristalle, die vorsichtig geerntet werden.
Wie schmeckt Pyramidensalz?
Mild-salzig mit unvergleichlichem Knusper – die dünnwandigen Pyramiden zerbrechen zart zwischen den Fingern.
Wofür verwendet man Pyramidensalz?
Als Finishing-Salz der Spitzenküche: auf Steak, Fisch, Salat und überall dort, wo Textur und Optik zählen.
Norwegen
Havsnø
Havsnø („Meerschnee“) ist ein flockiges Meersalz aus dem klaren, kalten Wasser der norwegischen Fjorde – bekannt für schneeweiße, zarte Salzflocken.
Woher stammt Havsnø?
Von der norwegischen Westküste aus dem reinen Meerwasser der norwegischen See.
Wie wird Havsnø gewonnen?
Das Meerwasser wird schonend erhitzt und verdampft; dabei wachsen feine Salzflocken, die geerntet werden.
Wie schmeckt Havsnø?
Klar, rein und frisch – mit knackiger Textur, ganz ohne Bitternoten.
Wofür verwendet man Havsnø?
Perfekt zu Fisch und Meeresfrüchten, auf Butterbrot, Eiern und zum Finishen skandinavisch inspirierter Gerichte.
Portugal
Quellwassersalz
Quellwassersalz wird aus natürlichem, mineralhaltigem Quellwasser gewonnen – eine der reinsten und ursprünglichsten Formen der Salzgewinnung.
Woher stammt unser Quellwassersalz?
Aus Portugal, wo Wasser und Sonne seit jeher die Salzgewinnung prägen.
Wie wird Quellwassersalz gewonnen?
Das Quellwasser verdunstet unter der portugiesischen Sonne; die Kristalle werden geerntet und schonend verarbeitet, um die Reinheit zu bewahren.
Wie schmeckt Quellwassersalz?
Mild, rein und mineralisch – ein ausgewogenes Salz von eleganter Klarheit.
Wofür verwendet man Quellwassersalz?
Vielseitig zu gegrilltem Fisch, Meeresfrüchten, Salaten, Pasta und Antipasti.
Österreich
Alpensalz Bergkern
Bergkern ist ein naturbelassenes alpines Steinsalz – kristallisiert vor rund 250 Millionen Jahren aus einem urzeitlichen Meer und seither im Bergmassiv eingeschlossen.
Woher stammt Alpensalz Bergkern?
Aus den alpinen Salzlagerstätten des Salzkammerguts in Österreich, wo seit über 7.000 Jahren Salz abgebaut wird.
Wie wird Bergkern gewonnen?
Bergmännischer Abbau im Salzstock; die Kristallbrocken werden schonend gebrochen und vermahlen – ohne Raffination, ohne Zusätze.
Wie schmeckt Bergkern?
Kräftig-mineralisch mit warmer Note, geprägt von natürlichen Spurenelementen.
Wofür verwendet man Bergkern?
Für deftige Küche: Braten, Eintöpfe, Brot – und grob in der Mühle als würziges Tischsalz.
Pakistan
Kristallsalz
Kristallsalz ist ein rosafarbenes Steinsalz. Seine Farbe verdankt es natürlichen Eisenverbindungen.
Woher stammt Kristallsalz?
Aus der Salt Range in Pakistan, einer der größten und ältesten Salzlagerstätten der Welt, entstanden aus einem verdunsteten Urmeer.
Wie wird Kristallsalz gewonnen?
Traditioneller Abbau in den Stollen der Region; die Brocken werden gebrochen, sortiert und vermahlen.
Wie schmeckt Kristallsalz?
Mild und leicht, etwas weicher als reines weißes Steinsalz.
Wofür verwendet man Kristallsalz?
Vielseitig in Küche und Mühle – die rosa Kristalle sind zudem ein optisches Highlight.
Kubisches Halitsalz
Halit ist die kristalline Urform des Steinsalzes: glasklare, würfelförmige Kristalle von außergewöhnlicher Reinheit – auch „Diamantsalz“ genannt.
Woher stammt Halitsalz?
Aus tiefen, urzeitlichen Salzlagerstätten, in denen das Salz über Jahrmillionen ungestört auskristallisieren konnte.
Wie wird Halitsalz gewonnen?
Die klaren Würfel werden gezielt aus dem Salzstock gebrochen.
Wie schmeckt Halitsalz?
Extrem klar und rein, fast süßlich-mild, ohne jede Bitterkeit.
Wofür verwendet man Halitsalz?
In der Mühle oder gerieben als puristisches Finish – und als beeindruckendes Geschenk für Salzliebhaber.
Weiße Salzflocken
Weiße Salzflocken sind zarte, sonnengereifte Kristallflocken – gewonnen aus reinem pakistanischem Kristallsalz, das in Salinen neu auskristallisiert.
Wie werden weiße Salzflocken gewonnen?
Naturbelassenes Kristallsalz wird in Salinen in Wasser aufgelöst; die Sole verdunstet langsam, und an der Oberfläche wachsen feine, flache Flocken, die geerntet werden.
Wie schmecken weiße Salzflocken?
Mild und rein, mit zartem Knusper, der auf der Zunge zergeht.
Wofür verwendet man weiße Salzflocken?
Als feines Finish auf Steak, Fisch, Gemüse, Salat und Desserts – überall, wo Textur den Unterschied macht.
Pinke Salzflocken
Pinke Salzflocken verbinden die zarte Flockenform mit dem rosafarbenen Kristallsalz – natürlich gefärbt.
Wie werden pinke Salzflocken gewonnen?
Rosafarbenes Kristallsalz wird in Salinen aufgelöst; beim langsamen Verdunsten der Sole kristallisieren die Flocken neu und behalten dabei ihre charakteristische Farbe.
Wie schmecken pinke Salzflocken?
Mild mit feinem Knusper und weicher Salzigkeit.
Wofür verwendet man pinke Salzflocken?
Als farbstarkes Finish auf hellen Gerichten, Salaten, Eierspeisen und Desserts – ein Blickfang auf jedem Teller.
Weiße Salzpyramiden – normal & transparent
Weiße Salzpyramiden sind hohle, pyramidenförmige Kristalle aus pakistanischem Kristallsalz – erhältlich in zwei Varianten: normal und hauchdünn-transparent.
Wie werden weiße Salzpyramiden gewonnen?
Kristallsalz wird in Salinen in Wasser aufgelöst; beim langsamen, kontrollierten Verdunsten wachsen an der Oberfläche der Sole die charakteristischen hohlen Pyramiden, die vorsichtig geerntet werden.
Was unterscheidet normal und transparent?
Die transparenten Pyramiden sind so hauchdünn, dass sie fast glasklar wirken – und so zart, dass man sie einfach mit der Zunge zerdrücken kann. Die normalen Pyramiden sind etwas kräftiger und bringen mehr Biss mit.
Wie schmecken weiße Salzpyramiden?
Mild-salzig mit einzigartiger Textur – von zartem Schmelz (transparent) bis feinem Knusper (normal).
Wofür verwendet man weiße Salzpyramiden?
Als Finishing-Salz der Spitzenküche: auf Steak, Fisch, Carpaccio und Desserts – überall, wo Textur und Optik beeindrucken sollen.
Pinke Salzpyramiden
Pinke Salzpyramiden vereinen die filigrane Pyramidenform mit dem rosafarbenen pakistanischen Steinsalzes – eine seltene Kombination aus Textur und Farbe.
Wie werden pinke Salzpyramiden gewonnen?
Rosafarbenes Kristallsalz wird in Salinen in Wasser aufgelöst; beim langsamen Verdunsten der Sole wachsen an der Oberfläche hohle Pyramidenkristalle, die die natürliche Farbe des Kristallsalzes in sich tragen.
Woher stammt die rosa Farbe?
Aus den Salzvorkommen Pakistans; natürliche Spurenelemente, kein Farbstoff.
Wie schmecken pinke Salzpyramiden?
Mild-mineralisch mit zartem Knusper der dünnwandigen Pyramiden.
Wofür verwendet man pinke Salzpyramiden?
Als optisch spektakuläres Finish auf hellen Gerichten, Desserts und überall, wo das Auge mitisst.
Kala Namak
Kala Namak („Schwarzsalz“) ist ein gebranntes Steinsalz aus Südasien mit charakteristischem, schwefelig-würzigem Aroma, das an gekochte Eier erinnert.
Woher stammt Kala Namak?
Aus den Steinsalzvorkommen Pakistans, der Heimat der großen Himalaya-Salzlagerstätten; fester Bestandteil der südasiatischen und ayurvedischen Küche.
Wie wird Kala Namak hergestellt?
Steinsalz wird mit Kräutern und Samen bei hohen Temperaturen gebrannt; dabei entstehen die typischen Schwefelverbindungen und die dunkle, violett-graue Farbe.
Wie schmeckt Kala Namak?
Unverwechselbar: salzig mit deutlicher Einote und rauchig-würzigem Unterton.
Wofür verwendet man Kala Namak?
Kult in der veganen Küche – verleiht Tofu-Rührei oder veganer Mayo den Ei-Geschmack. Klassisch in Chutneys, Raitas und auf frischem Obst.
Südkorea
Bambussalz
Bambussalz (Jukyeom) ist ein in Bambusrohren gebranntes Meersalz – eine über 1.000 Jahre alte koreanische Tradition, ursprünglich aus der Klostermedizin.
Woher stammt Bambussalz?
Meersalz von der koreanischen Westküste, verarbeitet nach traditionellem Verfahren in Südkorea.
Wie wird Bambussalz hergestellt?
Das Salz wird in frische Bambusrohre gefüllt, mit Lehm verschlossen und über Kiefernholz gebrannt – teils in mehreren Durchgängen. Der Bambus gibt dabei Mineralien und Aroma ab.
Wie schmeckt Bambussalz?
Mild-salzig mit dezent rauchiger, leicht mineralischer Note.
Wofür verwendet man Bambussalz?
Zu Reisgerichten, Suppen, Gemüse und asiatischer Küche – oder pur als besonderes Tischsalz.
Australien
Murray River
Murray-River-Salz sind zartrosa Salzflocken aus dem gleichnamigen australischen Flusssystem.
Woher stammt Murray-River-Salz?
Aus dem Murray-Darling-Becken in Südostaustralien; die apricot-rosa Färbung stammt von natürlichen Carotinoiden salzliebender Algen.
Wie wird Murray-River-Salz gewonnen?
Die Sole wird in Verdunstungsbecken geleitet, wo unter der australischen Sonne feine Flocken kristallisieren – das entzieht dem Flusssystem zugleich schädliche Salzfracht.
Wie schmeckt Murray-River-Salz?
Sehr mild und weich, mit zarter Textur, die auf der Zunge schmilzt.
Wofür verwendet man Murray-River-Salz?
Feines Finish für Geflügel, Fisch, Gemüse und Eierspeisen – überall dort, wo ein sanfter Salzakzent gefragt ist.
Peru
Inka Sonnensalz
Inka-Sonnensalz stammt aus den Salzterrassen von Maras in den peruanischen Anden – einem Ort, an dem seit der Inka-Zeit auf über 3.000 Metern Höhe Salz gewonnen wird.
Woher stammt Inka-Sonnensalz?
Eine salzhaltige Quelle speist Tausende terrassenförmig angelegte Becken am Hang des Heiligen Tals bei Cusco, Peru.
Wie wird Inka-Sonnensalz gewonnen?
Das Quellwasser verdunstet in den flachen Terrassenbecken unter der Andensonne; die Kristalle werden wie seit Jahrhunderten geerntet.
Wie schmeckt Inka-Sonnensalz?
Ausgewogen mineralisch mit mildem, leicht süßlichem Charakter.
Wofür verwendet man Inka-Sonnensalz?
Vielseitig zu Fleisch, Ceviche, Kartoffeln und Gemüse – ein Salz mit Geschichte für die anspruchsvolle Küche.
Namibia
Perlensalz
Perlensalz ist ein Meersalz mit charakteristisch rundlichen, perlförmigen Kristallen – eine seltene Kristallform mit mild-komplexem Geschmack und dekorativer Optik.
Woher stammt Perlensalz?
Aus den Salzpfannen Namibias an der afrikanischen Atlantikküste.
Wie wird Perlensalz gewonnen?
Meerwasser verdunstet in den Salzpfannen; die perlförmigen Kristalle werden geerntet und schonend verarbeitet.
Wie schmeckt Perlensalz?
Mild, mineralisch und rein – mit markantem Biss der 2–7 mm großen Perlen.
Wofür verwendet man Perlensalz?
Finishing-Salz für Lachs, Ribeye-Steak, Caprese, Meeresfrüchte und Ofengemüse.
Südafrika
Kalahari Wüstensalz
Kalahari-Wüstensalz stammt aus einem unterirdischen Solesee unter der Kalahari-Halbwüste.
Woher stammt Kalahari-Salz?
Aus dem südlichen Afrika, wo die Sole tief unter dem Wüstensand vor jeglichen Umwelteinflüssen geschützt liegt.
Wie wird Kalahari-Salz gewonnen?
Die Sole wird an die Oberfläche gepumpt und verdunstet in Becken unter der Wüstensonne; geerntet wird.
Wie schmeckt Kalahari-Salz?
Rein, mild und harmonisch – eines der ausgewogensten Natursalze überhaupt.
Wofür verwendet man Kalahari-Salz?
Ideales Allround-Salz zum Kochen und Würzen, grob auch für die Mühle.
USA · Hawaii
Alea Red
Alaea-Salz ist ein hawaiianisches Meersalz, das mit eisenoxidreicher Vulkanerde (Alaea) angereichert wird – daher seine charakteristische ziegelrote Farbe.
Woher stammt Alea Red?
Von den hawaiianischen Inseln, wo es traditionell für Zeremonien und die klassische Inselküche verwendet wird.
Wie wird Alea Red hergestellt?
Pazifisches Meersalz wird nach der Ernte mit der roten Tonerde vermengt – ein jahrhundertealtes Verfahren.
Wie schmeckt Alea Red?
Mild mit erdig-nussiger Note und dezentem Eisenton.
Wofür verwendet man Alea Red?
Traditionell zu Poke, gegrilltem Fleisch und Fisch – und als farbstarkes Finish auf hellen Gerichten.
Black Lava
Black Lava ist ein tiefschwarzes Meersalz nach hawaiianischer Tradition, veredelt mit Aktivkohle.
Woher stammt Black Lava?
Aus der hawaiianischen Salztradition; das pazifische Meersalz erhält seine Farbe durch hochreine Aktivkohle.
Wie wird Black Lava hergestellt?
Sonnengetrocknetes Meersalz wird mit feiner Aktivkohle vermengt, die sich gleichmäßig um die Kristalle legt.
Wie schmeckt Black Lava?
Mild-salzig mit leicht erdigem, mineralischem Unterton.
Wofür verwendet man Black Lava?
Als spektakulärer Kontrast auf hellen Speisen: Jakobsmuscheln, Avocado, Eierspeisen, Mango – oder am Rand eines Cocktailglases.
Bamboo Jade
Bamboo Jade ist ein jadegrünes Meersalz nach hawaiianischer Tradition, veredelt mit natürlichem Bambusblatt-Extrakt – das grüne Gegenstück zu Alaea und Black Lava.
Woher stammt Bamboo Jade?
Aus der hawaiianischen Garniersalz-Tradition; pazifisches Meersalz bildet die Basis.
Wie wird Bamboo Jade hergestellt?
Sonnengetrocknetes Meersalz wird mit Bambusblatt-Extrakt benetzt und schonend getrocknet – die jadegrüne Farbe bleibt vollständig natürlich.
Wie schmeckt Bamboo Jade?
Frisch und mild mit feiner, grüner Kräuternote.
Wofür verwendet man Bamboo Jade?
Spektakulär auf hellem Fisch, Sushi, Avocado und Salaten – die grünen Kristalle setzen einen einzigartigen Akzent.
USA · Pazifikküste
Erlenrauchsalz Salish Alderwood
Salish-Rauchsalz ist ein über Roterlenholz geräuchertes pazifisches Meersalz – benannt nach der Räuchertradition der Salish, der indigenen Völker der nordamerikanischen Pazifikküste.
Woher stammt Salish-Rauchsalz?
Aus dem pazifischen Nordwesten der USA, wo Lachs traditionell über Roterle geräuchert wird.
Wie wird Salish-Rauchsalz hergestellt?
Pazifisches Meersalz wird über Tage im kalten Rauch von Roterlenholz veredelt, bis es die tiefdunkle Farbe und das intensive Aroma angenommen hat.
Wie schmeckt Salish-Rauchsalz?
Kräftig rauchig mit süßlich-holziger Tiefe – das klassische Lachs-Räucheraroma.
Wofür verwendet man Salish-Rauchsalz?
Zu Lachs und Fisch, BBQ, Kartoffelgerichten – und um vegetarischen Gerichten ein authentisches Raucharoma zu geben.
Rauchsalze
Wikinger Wacholder Rauchsalz
Wikinger-Rauchsalz ist ein nach skandinavischer Tradition über Wacholderholz kalt geräuchertes Meersalz – benannt nach der nordischen Räuchertradition der Wikingerzeit.
Wie wird Wikinger-Rauchsalz hergestellt?
Das Salz wird über Tage im kalten Rauch von Wacholderholz geräuchert, bis es Farbe und Aroma vollständig aufgenommen hat.
Wie schmeckt Wikinger-Rauchsalz?
Intensiv rauchig-würzig mit harziger Wacholdernote – das kräftigste unserer Rauchsalze.
Wofür verwendet man Wikinger-Rauchsalz?
Zu Gegrilltem, Wild und deftigen Eintöpfen – oder um Ofengemüse ein Lagerfeuer-Aroma zu geben.
Apfelrauchsalz
Apfelrauchsalz ist ein über Apfelbaumholz geräuchertes Meersalz – die mildeste und fruchtigste Variante unter den Rauchsalzen.
Wie wird Apfelrauchsalz hergestellt?
Kalträucherung über glimmendem Apfelholz; der fruchtig-süße Rauch zieht langsam in die Kristalle ein.
Wie schmeckt Apfelrauchsalz?
Sanft rauchig mit fruchtig-süßer Note – ideal für Einsteiger in die Welt der Rauchsalze.
Wofür verwendet man Apfelrauchsalz?
Zu Schweinefleisch, Geflügel, gegrilltem Käse und sogar auf Caramel-Desserts.
Hickory Nussbaum Rauchsalz
Hickory-Rauchsalz wird über dem Holz des amerikanischen Hickory-Baums geräuchert – dem klassischen BBQ-Holz der Südstaaten.
Wie wird Hickory-Rauchsalz hergestellt?
Langsame Kalträucherung über Hickoryholz, das für sein kräftiges, leicht nussiges Raucharoma geschätzt wird.
Wie schmeckt Hickory-Rauchsalz?
Vollmundig rauchig mit nussig-herzhafter Tiefe – das BBQ-Salz schlechthin.
Wofür verwendet man Hickory-Rauchsalz?
Für Pulled Pork, Ribs, Burger und alles vom Grill.
Kirschbaum Rauchsalz
Kirschbaum-Rauchsalz ist ein über Kirschholz geräuchertes Meersalz mit feiner, aromatisch-süßlicher Rauchnote.
Wie wird Kirschbaum-Rauchsalz hergestellt?
Kalträucherung über Kirschbaumholz – dessen Rauch gilt als besonders fein und harmonisch.
Wie schmeckt Kirschbaum-Rauchsalz?
Elegant rauchig mit fruchtiger Süße, weicher als Hickory, komplexer als Apfel.
Wofür verwendet man Kirschbaum-Rauchsalz?
Zu Ente, Lachs, dunklem Fleisch und Schokoladendesserts – das Feinschmecker-Rauchsalz.
Unsere Zucker im Detail
Aus Zuckerrohr
Muscovado Zucker
Muscovado ist ein unraffinierter Vollrohrzucker, bei dem die aromatische Melasse vollständig erhalten bleibt – dunkel, feucht und intensiv im Geschmack.
Wie wird Muscovado hergestellt?
Zuckerrohrsaft wird gepresst, eingekocht und getrocknet – ohne die Melasse abzutrennen. Dadurch behält der Zucker seine dunkle Farbe, Feuchtigkeit und Mineralien.
Wie schmeckt Muscovado?
Kräftig karamellig mit Noten von Lakritz und Malz – der charaktervollste unter den Rohrzuckern.
Wofür verwendet man Muscovado?
Für dunkle Kuchen, Brownies, BBQ-Saucen, Marinaden und Rumcocktails – überall, wo tiefes Karamellaroma gefragt ist.
Demerara Zucker
Demerara ist ein grobkörniger, goldbrauner Rohrzucker mit knuspriger Kristallstruktur – benannt nach der Region Demerara im heutigen Guyana, wo er ursprünglich hergestellt wurde.
Wie wird Demerara hergestellt?
Zuckerrohrsaft wird eingekocht und nur teilweise raffiniert; ein Rest Melasse umhüllt die großen Kristalle und gibt ihnen Farbe und Aroma.
Wie schmeckt Demerara?
Mild karamellig mit feiner Toffee-Note und angenehmem Knusper.
Wofür verwendet man Demerara?
Als knusprige Kruste auf Crème brûlée und Gebäck, im Kaffee, Tee und in Cocktails wie dem Old Fashioned.
Panela Zucker
Panela ist ein traditioneller lateinamerikanischer Vollrohrzucker: purer, eingekochter Zuckerrohrsaft – die ursprünglichste Form des Zuckers überhaupt.
Wie wird Panela hergestellt?
Frisch gepresster Zuckerrohrsaft wird über Stunden eingekocht, bis er kristallisiert – ohne Raffination, ohne Abtrennung der Melasse. Alle Mineralien bleiben erhalten.
Wie schmeckt Panela?
Vollmundig nach Karamell und Honig, mit leicht fruchtiger Tiefe.
Wofür verwendet man Panela?
Klassisch für lateinamerikanische Getränke und Desserts, zum Backen und überall dort, wo weißer Zucker zu eindimensional wäre.
Geräucherter Rohrzucker
Geräucherter Rohrzucker ist ein über Holz kalt geräucherter Rohrzucker – die süße Antwort auf das Rauchsalz und eine Rarität in deutschen Küchen.
Wie wird geräucherter Rohrzucker hergestellt?
Rohrzucker wird – wie unsere Rauchsalze – im kalten Holzrauch veredelt, bis die Kristalle das Raucharoma aufgenommen haben.
Wie schmeckt geräucherter Rohrzucker?
Süß-rauchig mit karamelliger Basis – ein überraschender Kontrast, der im Gedächtnis bleibt.
Wofür verwendet man geräucherten Rohrzucker?
Für BBQ-Rubs und Glasuren, auf gegrillter Ananas, in Whisky-Cocktails und auf Schokoladendesserts.
Aus Palmen & Früchten
Kokosblütenzucker
Kokosblütenzucker wird aus dem Nektar der Kokospalmenblüte gewonnen – ein traditionelles Süßungsmittel Südostasiens mit karamellig-malzigem Charakter.
Wie wird Kokosblütenzucker hergestellt?
Der Blütennektar wird aus den Blütenständen der Kokospalme gezapft und schonend eingekocht, bis er kristallisiert.
Wie schmeckt Kokosblütenzucker?
Karamellig-malzig mit feiner Röstnote – und ohne dominanten Kokosgeschmack, anders als viele erwarten.
Wofür verwendet man Kokosblütenzucker?
Im Kaffee, Müsli und Gebäck, für asiatische Gerichte und Currys – überall als aromatischere Alternative zu weißem Zucker.
Aus Bäumen
Ahornzucker
Ahornzucker ist kristallisierter Ahornsirup – gewonnen aus dem Saft des Zuckerahorns und traditionell in Nordamerika beheimatet.
Wie wird Ahornzucker hergestellt?
Ahornsaft wird zu Sirup eingekocht und weiter erhitzt, bis er kristallisiert – für ein Kilo Zucker braucht es den Saft ganzer Baumgruppen.
Wie schmeckt Ahornzucker?
Unverkennbar nach Ahornsirup: karamellig, holzig-warm, mit feiner Vanillenote.
Wofür verwendet man Ahornzucker?
Auf Pancakes, Porridge und Waffeln, in Glasuren für Schinken und Lachs – und als edles Topping auf Desserts.
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